Eine kleine Übersicht zur Geschichte des Stadtteils Fasanenhof

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Die Bezeichnung ‚Fasanenhof‘ geht zurück bis ins 16. Jahrhundert, da auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gutshof vor den Toren der Stadt Kassel eine herrschaftliche Fasanerie für die Jagdlust der Landgrafen und Fürsten errichtet war. Durch die verschiedenen Epochen gab es wechselnde Eigentumsverhältnisse, bis hin zu einer Staatsdomäne. Nach den Wirren des 1. Weltkriegs kamen mit den politischen Veränderungen auch Reformen auf Kassel zu. Unter Anderem wurde die Staatsdomäne Fasanenhof von der Stadt Kassel 1920  erworben und 1926 als einer von 23 Stadtteilen eingemeindet.

Der Stadtteil Fasanenhof ist fast ein reiner Wohnbezirk, begonnen 1920, als entlang der heutigen Ihringshäuserstraße (damals Allee) Wohngebäude für die Angestellten der Firma Henschel errichtet wurden. Im Laufe der Jahre haben sich auch Betriebe wie eine Ziegelei, Braunkohleabbau, Fuhrunternehmer, Handwerker und  Kleingärtneranlagen angesiedelt, wodurch das Wohngebiet Fasanenhof  sich weiter ausdehnte und den heutigen wohnlichen Charakter bekommen hat.

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