Erlöserkirche

Die evangelische Erlöserkirche wurde 1936 eingeweiht und zählt damit, wie die im selben Jahr eingeweihte katholische Kirche St. Bonifatius, zu den beiden einzigen Kirchenneubauten Kassels während der NS-Zeit. Im zweiten Weltkrieg wurde die Erlöserkirche zerstört und erst einige Zeit danach wieder aufgebaut.
2009 hat die Erlöserkirche einen neuen Außenanstrich erhalten, dazu ein neues Dach mit Ziegeln in der ursprünglichen Anthrazitfarbe und eine Photovoltaik-Anlage mit 150 Modulen.

Eine kleine Übersicht zur Geschichte des Stadtteils Fasanenhof

Die Bezeichnung ‚Fasanenhof‘ geht zurück bis ins 16. Jahrhundert, da auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gutshof vor den Toren der Stadt Kassel eine herrschaftliche Fasanerie für die Jagdlust der Landgrafen und Fürsten errichtet war. Durch die verschiedenen Epochen gab es wechselnde Eigentumsverhältnisse, bis hin zu einer Staatsdomäne. Nach den Wirren des 1. Weltkriegs kamen mit den politischen Veränderungen auch Reformen auf Kassel zu. Unter Anderem wurde die Staatsdomäne Fasanenhof von der Stadt Kassel 1920  erworben und 1926 als einer von 23 Stadtteilen eingemeindet.

Der Stadtteil Fasanenhof ist fast ein reiner Wohnbezirk, begonnen 1920, als entlang der heutigen Ihringshäuserstraße (damals Allee) Wohngebäude für die Angestellten der Firma Henschel errichtet wurden. Im Laufe der Jahre haben sich auch Betriebe wie eine Ziegelei, Braunkohleabbau, Fuhrunternehmer, Handwerker und  Kleingärtneranlagen angesiedelt, wodurch das Wohngebiet Fasanenhof  sich weiter ausdehnte und den heutigen wohnlichen Charakter bekommen hat.

Fasanenhofschule

Die zur Siedlung Fasanenhof gehörende Fasanenhofschule wurde im Stil der klassischen Moderne gebaut, 1930 fertiggestellt und steht heute unter Denkmalschutz.
Die Fasanenhofschule verfügt über eine Realschule und eine Hauptschule als weiterführende Schulformen. Die Klassen 5 und 6 werden als Förderstufe geführt.