GWG plant generationenübergreifendes Wohnkonzept für Areal der ehemaligen Seniorenwohnanlage Fasanenhof

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel mbH (GWG) und die Gesundheit Nordhessen (GNH) haben für das Areal des ehemaligen Pflegeheims der Seniorenwohnanlage (SWA) am Standort Fasanenhof ein Konzept für die künftige Nutzung entwickelt. Dieses sieht eine Erweiterung des jetzigen Wohnkonzeptes für BetreutesService Wohnen hin zu einem generationenübergreifenden Wohnquartier vor, ergänzt um eine Tagespflegeeinrichtung, Pflegewohnungen, ein Restaurant und gegebenenfalls weitere Gemeinschaftseinrichtungen.

Seit der Schließung des SWA-Pflegeheims Fasanenhof vor rund einem Jahr steht das Gebäude leer. „Wir haben uns schon im Vorfeld intensiv um Nachnutzungsmöglichkeiten für die Immobilien bemüht und sind sehr froh, mit der GWG einen starken Partner gefunden zu haben“, so GNH-Vorstandsvorsitzender Karsten Honsel. „Mit der Umsetzung dieses auch architektonisch attraktiven Projektes würde das Wohnquartier Fasanenhof eine deutliche Aufwertung erfahren.“

Die GWG, der bereits Gebäude in der Nachbarschaft gehören, plant nach den Worten von Geschäftsführer Peter Ley auf dem Areal Neubauten mit insgesamt 90 Wohnungen für Seniorinnen und Senioren sowie Familien. Vorgesehen sind ca.
18 Eigentumswohnungen mit 100 m² für ältere Menschen
27 Mietwohnungen von 70 – 100 m² für Familien mit Kindern
45 Mietwohnungen von 50 – 70 m² für ältere Menschen.

Der ambulante Pflegedienst SWA aktiv, der bereits seit 21 Jahren vor Ort im Einsatz ist, wird weiterhin dazu beitragen, dass die Bewohner des Quartiers auch bei körperlicher Beeinträchtigung so lange wie möglich in ihren Wohnungen leben können. „Auch unsere Angebote wie Hausnotruf, sozialpädagogische und allgemeine Betreuung sowie Aktivitäten und Veranstaltungen stehen natürlich den Bewohnerinnen und Bewohnern der neuen Wohnungen offen“, erklärt SWA-Geschäftsführerin Ruth Fürsch.

Um dieses Projekt umsetzen zu können, bemüht sich die GNH derzeit um die Zustimmung der Wohnungseigentümer der Heinrich-Constantin-Residenz, die oberhalb des früheren Pflegeheims liegt. Wegen komplizierter Vertragsgrundlagen ist es erforderlich, dass jeder Wohnungseigentümer dem Verkauf des Grundstückteils mit dem früheren Pflegeheim an die GWG zustimmt. „Wir sind seit rund einem halben Jahr mit den Eigentümern im Gespräch, haben die Pläne bei Versammlungen vorgestellt und ausführlich diskutiert. Um den Wünschen der Eigentümer gerecht zu werden, haben wir erhebliche Zugeständnisse gegenüber der ursprünglichen Planung gemacht und hoffen, dass sie nun ihre Zustimmung geben und damit dieses zukunftsweisende Vorhaben ermöglichen“, so Honsel weiter. „Wir würden uns freuen, wenn wir mit Blick auf die demografische Entwicklung diese auch städtebaulich wichtige Maßnahme realisiert werden kann“, erklärt Ley abschließend. (pm)